Landschaftsaufnahmen mit dem Mobilfunkgerät: Voreingestellte Funktionen werden Ihnen helfen

Wohl jeder macht manchmal Ausflüge ohne seine Fotokamera. Aber was ist, wenn Sie auf eine interessante Landschaft stoßen, die Sie fotografieren möchten? Zum Glück reicht der Griff nach dem Smartphone aus. Sie können nämlich auch mit ihm tolle Fotos machen. Beachten sind hier nur einige Grundregeln zur Landschaftsfotografie mit dem Mobilfunkgerät.

Landschaftsaufnahmen mit dem Mobilfunkgerät: Voreingestellte Funktionen werden Ihnen helfen

Bevor Sie mit dem Fotografieren beginnen, ist es ratsam, wenn Sie im Vorfeld in Erfahrung bringen, welche Funktionen Ihre Mobilfunkgerät anbietet. Bietet es eine HDR-Funktion an? Kann man Panoramafotos machen? Besteht die Möglichkeit, Aufnahmen im RAW-Format zu erstellen? Oder kann man sogar einige Parameter manuell einstellen? Falls ja, dann sollten Sie diese Möglichkeiten nutzen.

Falls Ihr Smartphone ähnliche Funktionen wie auf dem Bild anbietet, dann haben Sie schon gewonnen.

Falls Ihr Smartphone ähnliche Funktionen wie auf dem Bild anbietet, dann haben Sie schon gewonnen. Aber denken Sie daran, dass sich die Funktionsbezeichnungen je nach Hersteller unterscheiden können.

Wie erstellt man Fotos mit dem Mobilfunkgerät? Probieren Sie es mit der HDR Funktion aus

Beim Fotografieren von Landschaften mit dem Smartphone ist es gut, wenn man Funktionen wie z. B. die HDR-Funktion ausprobiert. Zunächst sollten Sie jedoch testen, wie die HDR-Funktion funktioniert. Wenn Sie sichergestellt haben, dass die HDR-Funktion natürlich wirkende Fotos ermöglicht, dann sollten Sie sie für kontrastreiche Szenen nutzen. Also in Situationen, wo Sie im Normalfall einen überbelichteten Himmel bzw. eine unterbelichtete untere Hälfte des Bildes erhalten.

Die HDR Funktion hat mir Aufnahmen bei Gegenlicht ermöglicht und somit gleichmäßig belichtete Bilder zu erstellen.

Die HDR Funktion hat mir Aufnahmen bei Gegenlicht ermöglicht und somit gleichmäßig belichtete Bilder zu erstellen.

Probieren Sie auch die Panorama-Funktion aus

Es lohnt sich auch die Panorama-Funktion zu nutzen. Hierdurch können Sie einen viel breiteren Bildbereich erfassen, als dies bei klassischen Aufnahmen der Fall wäre. Aber auch in diesem Fall sollten Sie zunächst testen, inwiefern diese Funktion zufriedenstellende Ergebnisse liefert. Falls nur horizontales Fotografieren möglich ist, dann sollten Sie sie lieber nicht nutzen, weil Sie so nur langweilige “Panorama-Nudeln” erstellen würden. Falls Ihr Handy jedoch auch vertikale Aufnahmen machen kann, dann sollten Sie diese Funktion sicherlich verwenden.

Eine angemessene Anzahl an Fotos pro Panoramafoto liegt bei etwa 4–6 Fotos. Denn eine Aufnahme nach dem Stil “ich fotografiere alles von links nach rechts, damit alles drauf ist” ist nicht unbedingt ideal, weil solche Aufnahmen nicht anziehend wirken.

ein Panoramafoto.

Ein Panoramafoto, welches mit dem Mobilfunkgerät erstellt wurde und sich aus sechs Bildern zusammensetzt.

Nutzen Sie die manuellen Einstellungen

Eine der besten Möglichkeiten Landschaftsaufnahmen zu machen, ist das Fotografieren im RAW-Format im manuellen Modus. Sollten Sie bei Ihrem Mobilfunkgerät also die Möglichkeit besitzen, den Belichtungsmesser, die Verschlusszeit, den ISO-Wert oder sogar die Blende einzustellen, dann halten Sie wirklich eine kleine und handliche Fotokamera in der Hand. Sie können nämlich selbst die Belichtungseinstellungen je nach Situation einstellen.

Bei Landschaftsaufnahmen mit dem Smartphone sollten Sie versuchen, den ISO Wert so niedrig wie nur möglich zu halten. Mobilfunkgeräte haben nämlich beträchtliche Probleme bei höheren ISO-Werten, was sich durch starkes Rauschen bemerkbar macht. Sie können zwar in Zoner Photo Studio das Bildrauschen reduzieren, dennoch ist es empfehlenswert, dass ISO Wert nicht höher als 200 ist.

die manuelle Bearbeitung der Belichtung.

Die manuelle Bearbeitung der Belichtung – die Belichtungskorrektur von +0,7 EV gewährleistet bei verschneiten Landschaften eine farbtreue Wiedergabe des Schnees. Zudem bietet das Fotografieren im RAW-Format viel bessere Bearbeitungsmöglichkeiten in Zoner Photo Studio.

Bei solch niedrigen ISO Werten sind längere Verschlusszeiten möglich. Halten Sie das Telefon jedoch fest in der Hand oder stützen Sie es irgendwo ab. Sie können auch eine Kombination aus einem Stativ sowie einem Selfie Stick nutzen – Sie reduzieren hierdurch das Risiko verschwommener Bilder.

Die besten Funktionen sind noch lange keine Garantie für gelungene Aufnahmen

Das Fotografieren von Landschaften ist dank der oben genannten Funktionen einfacher, als man zunächst denken würde. Die Verwendung dieser Funktionen ist jedoch noch keine Garantie für gelungene Aufnahmen. Man muss auch weiterhin daran denken, dass das Bild den Betrachter fesseln muss und das man die Kompositionsregeln beachtet.

Vergessen Sie auch nicht, dass der Aufbau einer Landschaftsaufnahme aus einem Vordergrund, einen mittleren Teil sowie einem Hintergrund bestehen sollte. Alle 3 Bildteile sollten fesselnd sein und ggf. sollte auch eine Führungslinie vorhanden sein, die das Auge des Betrachters durch die ganze Aufnahme leitet.

Möchten Sie mehr über das Fotografieren mit dem Mobilfunkgerät erfahren? Dann werfen Sie einen Blick auf die folgenden Artikel:

Falls Ihr Smartphone auch noch über eine Zertifizierung der Schutzklasse, wie z. B. IP68 besitzt, dann sollten Sie auch Wasserelemente in Ihre Bilder miteinbeziehen. Zum Beispiel auch leicht in Wasser eingetaucht (falls dies die Schutzklasse des Mobilfunkgerätes ermöglicht). Sie erhalten hierdurch einen anderen Blick auf die Welt.

Letzte Änderung 15. Mai 2018

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Autor: Josef Gabrhel

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