7 Tipps zur Weihnachtsfotografie

Schon bald sind die Weihnachtsfeiertage da, die man am besten in Ruhe und Zufriedenheit verbringen sollte. Das Fotografieren einer solchen Atmosphäre ist mehr als angenehm, vorausgesetzt, alles läuft nach Plan. Welcher Plan, fragen Sie sich?

Wir haben für Sie ein paar Tipps vorbereitet, mit deren Hilfe Sie problemlos die Weihnachtsfeiertage verbringen und zugleich Fotos mit unvergesslicher Atmosphäre erlangen sollten. Allgemein sollten Sie sich zumindest einen Grundplan darüber machen, was Sie fotografieren möchten. Wenn Sie ihn gut durchdenken und einhalten, sollte Sie nichts Unerwartetes aufhalten oder überraschen. Wobei, ein Adventkranzbrand ist natürlich immer möglich…

  1. VORBEREITUNG UND PLAN

Die richtige Vorbereitung ist der halbe Erfolg. Überlegen Sie sich in Ruhe, was Sie eigentlich fotografieren und was Sie dabei erreichen möchten. Ob Sie eine komplexe Fotoreportage oder eher weihnachtliche Schnappschüsse, die die Gesamtatmosphäre und das weihnachtliche Geschehen festhalten, beabsichtigen.

So oder so, bereiten Sie auf jeden Fall eine kurze Liste der gewünschten Objekte und Themen vor. Vergessen Sie auch nicht rechtzeitig Ihre Ausstattung zu kontrollieren und kleine Mängel gegebenenfalls reparieren zu lassen bzw. den Sensor zu reinigen.

  • Laden Sie die Batterie auf und richten Sie sicherheitshalber 1-2 weitere als Reserve her, sollten Sie draußen in der Kälte fotografieren, sind sie schneller entladen
  • Formatiren und legen Sie eine leere Speicherkarte an, eine weitere sollten Sie griffbereit haben
  • Schießen Sie testweise ein paar Fotos dort, wo Sie später fotografieren möchten, um zum einen günstige Aufnahmepositionen und zum anderen das Licht bzw. die Notwendigkeit eines Blitzes überprüfen
Foto: bwhistler

Foto: bwhistler

  1. FÜHREN SIE EINEN WEIßABGLEICH DURCH

Der Weißabgleich ist für das Fotografieren essentiell. In den meisten Fällen werden Sie sich in Innenräumen aufhalten, wo sich die Temperatur und somit auch die Farbe des Lichts ständig ändern. Eine große Rolle spielen Glühbirnen, Leuchtröhren und natürlich auch die Christbaumbeleuchtung. Normalerweise weiß die Kameraautomatik damit umzugehen, doch man kann sich nicht immer auf sie verlassen. Kann Ihre Kamera auch in RAW aufnehmen, dann zögern Sie nicht diese Option auszunutzen. Die allfällige spätere Anpassung des Weißabgleichs ist in diesem Fall jedenfalls einfacher.

Foto: lavandarfields

Foto: lavandarfields

  1. SCHAFFEN SIE SICH EIN MINIATELIER

Falls Sie sich in Gesellschaft anderer wohlfühlen und zu Weihnachten gerne mal eine kleine Feier oder Party veranstalten, vergessen Sie nicht ein improvisiertes Atelier zu erstellen. Der Ort, an dem sich alle ankommenden Gäste fotografieren werden, sollte vor allem hinsichtlich Belichtung und neutralem Hintergrund gut ausgewählt werden. Als Ergebnis erhält man dann viele ähnliche Bilder mit unterschiedlichen Gesichtern. Sie werden sehen, zahlreiche Besucher werden von einem solchen Ort begeistert sein und im Laufe des Abends immer unvergesslichere Fotos erstellen.

Foto: Storeyland

Foto: Storeyland

  1. DOKUMENTIEREN SIE

Zögern Sie nicht, im Zuge des Fotografierens auch alle wichtigen Schritte bei der Vorbereitung des Festessens oder der Feier zu dokumentieren. Durch die anschließende Auswahl und das Zusammenlegen der Fotos können Sie sehr schnell die festgehaltene Atmosphäre auf Ihr Publikum übertragen, wodurch auch die weitere Präsentation der Aufnahmen vom Essen und Geschenkauspacken gut eingebettet wird.

Foto: Harold Lloyd

Foto: Harold Lloyd

  1. SERIENAUFNAHMEN BEI GESCHENKEN

Es gibt nichts Unterhaltsameres als Geschenkauspacken, vor allem dann, wenn Kinder dabei sind. Bevor Sie zum geschmückten Weihnachtsbaum treten, ändern Sie Ihren Aufnahmemodus auf Serienbilder. Die Emotionen während des Auspackens werden von Augenfunkeln und unbewusster Gesichtsmimik begleitet, welche am besten durch Serienaufnahmen festgehalten werden. Im Nachhinein können Sie dann die besten Bilder heraussuchen.

Foto: tiggerbabe

Foto: tiggerbabe

  1. SPIELEN SIE MIT DER SCHÄRFENTIEFE

Genießen Sie die Arbeit mit Ihrer Digitalkamera und testen Sie ihre Möglichkeiten. Verfolgen Sie beim Fotografieren die Schärfentiefe und die Blendeneinstellung. Den Wert der Schärfentiefe können Sie praktisch bei allen Spiegelreflexkameras sehr schnell nachsehen. Für die Aufnahme der Gesamtatmosphäre ist die Schärfentiefe das ideale Werkzeug. Während Sie sich auf ein Detail oder Porträt konzentrieren, kann im Hintergrund beispielsweise eine Silhouette des Christbaums die Bildkomposition abrunden.

Foto: cabbit

Foto: cabbit

  1. VERGESSEN SIE NICHT DIE WEIHNACHTSBELEUCHTUNG

In der Weihnachtszeit wird in den Straßen durch zahlreiche Lichter eine ganz spezielle Atmosphäre geschaffen – ganz egal ob durch Lichter in Fenstern, in Vorgärten, auf Bäumen oder Häusern. Alle diese Objekte eignen sich perfekt, um Ihre Innenraumfotos zu ergänzen.

Beim Fotografieren außen gibt es eine einfache Regel: Fotografieren Sie, bevor es dunkel ist. Zur Erstellung von Bildern, die wie Nachtfotos aussehen, ist die Zeit kurz nach Sonnenuntergang optimal. Es kommen sowohl der blaue, von der Restsonne durchleuchtete Himmel, als auch die Kunstbeleuchtung zum Vorschein. Versuchen Sie beim Fotografieren den Weißabgleich auf eine Leuchte einzustellen. Ganz allgemein gelten des Weiteren dieselben Regeln wie bei Nachtfotografie.

Foto: Klio

Foto: Klio

Letzte Änderung 15. Dezember 2014

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Autor: Petr Březina

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